Karl-Leisner-Klinikum introduceert nieuwe hoofdarts

30-05/2018

(Deze article is alleen in het Nederlands beschikbaar)

Das Karl-Leisner-Klinikum lobt Dr. Martin Theis in höchsten Tönen. Der 55-Jährige leitet die neue Klinik für Wirbelsäulenchirurgie in Kleve.

 
Karl-Leisner-Klinikum stellt neuen Chefarzt Dr. Theis vor

Valerie Veenmans Altsaxophon-Version von Adeles Welthit „Someone like you“ genoss Dr. Martin Theis mit geschlossenen Augen. Die gefühlvolle Einlage der Kreismusikschülerin bedeutete einen Moment der Ruhe in einer aufregenden Zeit für den Chefarzt, der seit dem 1. April die neue Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am Klever St.-Antonius-Hospital leitet (die NRZ berichtete). Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum (KKLE) stellte Dr. Theis nun bei einem Gottesdienst und einer Feierstunde in der Wasserburg Rindern offiziell vor.

„Sie sind mit großer Tatkraft angetreten und sorgen bereits für viel Wind. Besser kann man nicht starten“, lobte KKLE-Geschäftsführer Bernd Ebbers den „über die regionalen Grenzen hinaus bekannten und anerkannten Fachmann“. Eine neue Klinik brauche perfekte Rahmenbedingungen. „Mit Dr. Martin Theis haben wir den idealen Chefarzt, der zu uns passt“, sagte Ebbers.

 

Wechsel aus Emmerich nach Kleve

Die neu in Kleve etablierte Wirbelsäulenchirurgie behandelt Patienten im weiten Feld der Rückenschmerzen – eine der häufigsten Diagnosen bei Krankschreibungen in Deutschland. Dahinter stehen komplexe Krankheitsbilder wie Bandscheibenvorfälle, Wirbelbrüche, Verschleiß- oder Verkrümmungserscheinungen, Instabilitäten, Entzündungen oder Tumore. „Dr. Theis beherrscht die große Kunst der konservativen Behandlung“, sagte Prof. Dr. Volker Runde, Ärztlicher Direktor des KKLE. Damit könne man auch dem Vorwurf entgegen treten, dass in Deutschland viel zu viel und viel zu schnell operiert werde.

Für den gebürtigen Mönchengladbacher Dr. Martin Theis ist es eine Rückkehr auf die linke Rheinseite. In den vergangenen 21 Jahren war er am Willibrordspital in Emmerich tätig, seit 2009 als Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie. „Das war eine wertvolle Zeit. Mir wurde in Emmerich eine Bühne geboten, die ich weiterentwickeln durfte“, sagte der 55-Jährige im Gespräch mit der NRZ. Anfang des Jahres wurde er für drei Monate freigestellt, um sich auf seine neue Aufgabe vorzubereiten: „Etwas Besseres hätte mir nicht passieren können.“

Sein Wechsel nach Kleve hatte in Emmerich für einigen Wirbel gesorgt und die Befürchtung wachsen lassen, dass Patienten ebenfalls die Rheinseite wechseln könnten. Er wisse um diese Sorge, sagte Dr. Theis. „Ich schaue aber gar nicht nach rechts, ob es dort Konkurrenz gibt, sondern nach vorne. Es geht darum, kooperativ zusammenzuarbeiten.“

Der Reiz des Neuen

Die Versorgungsqualität und die Perspektiven des Klinikums hätten ihn beeindruckt, stellte der Mediziner fest. Auch die Möglichkeit, „noch einmal neu durchzustarten“, spielte bei seinem Wechsel eine Rolle. „Für mich ist die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie eine super neue Herausforderung. Wir können auf den Weg bringen, dass innerhalb der bestehenden Infrastruktur die hoch spezialisierten Fachleute noch enger zusammen arbeiten“, sagte Dr. Theis. Dabei sei es von entscheidender Bedeutung, den Menschen hinter dem Patienten zu sehen. „Wir müssen den Patienten medizinisch und menschlich tragen“, stellte der neue Chefarzt klar.

 

(Quelle: NRZ online, 19.05.2018)