Kritiek op alarmnummer

15-05/2018

(Deze article is alleen in het Duits beschikbaar)

Kritiek op alarmnummer - bondsland NRW wil interfereren

 

Goch/Kleve Die Patientenbeauftragte der Landesregierung, Claudia Middendorf, reagiert auf die Berichterstattung der Rheinischen Post zum Thema Bereitschaftsdienst-Nummer 116 117. Sie kündigt an, sich erkundigen zu wollen, wie genau es um die Erreichbarkeit der Ärzte nachts und an Wochenenden steht. Aber sie nimmt auch die Patienten selbst in die Pflicht. Claudia Middendorf schreibt:

"An mich wurde in der Vergangenheit ebenfalls herangetragen, dass Krankenhäuser zunehmend darüber klagen, dass ihre Notfallambulanzen teilweise als Ersatz für einen Hausarztbesuch genutzt werden und dadurch überfüllt sind. Auf diese Weise werden Ressourcen gebunden, die im schlimmsten Fall dringend für die Versorgung schwer erkrankter oder verletzter Personen benötigt werden. Daher halte ich es für wichtig, die Menschen darüber aufzuklären, was ein Notfall ist und wer in welchem Fall der richtige Ansprechpartner ist."

Diese Thematik sei bereits zu Beginn des Jahres von den Patientenfürsprechern im Rahmen des "Tages des Patienten" thematisiert worden, was sie sehr begrüßt habe. "Insofern sehe ich auch in der Einrichtung der Rufnummer 116 117 ein wichtiges Instrument, um den Menschen die richtigen Hinweise mit auf den Weg zu geben, welcher Arzt in welchem Fall für ein Anliegen zuständig ist." Nach ihrer Wahrnehmung sei diese Nummer längst noch nicht allen Bürgern bekannt.

 

                                                                                                                                                                                                                                                          (Quelle: RP Online, 05. Mai 2018)