GRENZÜBERSCHREITENDE GESUNDHEITSVERSORGUNG IN DER EUREGIO RHEIN-WAAL

 

Niederländische und deutsche Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen u.Ä. kooperieren, um die Qualität der Gesundheitsversorgung im Grenzgebiet zu verbessern. Die Euregio Rhein-Waal koordiniert diese Zusammenarbeit in Form des Netzwerks „Euregionales Forum grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung“. Das Forum umfasst ca. 50 Mitgliedsorganisationen.

Henrike Post @henrike_post - 6 dec.
RT @ahmedmarcouch: Ook willen we stappen zetten in de verduurzaming van de binnenvaart over de Rijn en Waal. Volgend jaar is #Arnhem gastst…
Euregio Rhein-Waal @EuregioRijnWaal - 6 dec.
RT @ahmedmarcouch: Ook willen we stappen zetten in de verduurzaming van de binnenvaart over de Rijn en Waal. Volgend jaar is #Arnhem gastst…
AHA 24x7 @AHA24x7 - 5 dec.
Kommunales Spitzentreffen zu deutsch-niederländischen Kooperationen @EuregioRijnWaal @gem_Nijmegen @gemeentearnhem… https://t.co/n4xLscVkyT
Arie Kerkman @ArieKerkman - 4 dec.
RT @mcwbakker: Razende reporters van @RN7Online houden zelfs @EuregioRijnWaal goed in de gaten. De Euregio kijkt hoe het stuk ten oosten v…
HAMAG-BICRO @HAMAGBICRO - 3 dec.
Sudjelovali smo na početnoj konferenciji @BresEproject u sklopu @interregeurope u @EuregioRijnWaal zajedno sa dion… https://t.co/3BM8cGVg8R
Wilco Veldhorst @Veldhorst__W - 2 dec.
RT @mcwbakker: Razende reporters van @RN7Online houden zelfs @EuregioRijnWaal goed in de gaten. De Euregio kijkt hoe het stuk ten oosten v…
ECF @EuCyclistsFed - 2 dec.
RT @cycle_eu: #EUCYCLE ramps up with its first stakeholder meeting in the @EuregioRijnWaal Lets contribute to #better #cycling in every r…
EU_CYCLE @cycle_eu - 2 dec.
#EUCYCLE ramps up with its first stakeholder meeting in the @EuregioRijnWaal Lets contribute to #better #cycling… https://t.co/N0ZmkL5PTK
AHA 24x7 @AHA24x7 - 2 dec.
Interreg Europe Project 'BRESE' ondersteunt sociale ondernemingen in @EuregioRijnWaal en andere Europese regio’s… https://t.co/H9OjpqvuxO
VVD Nijmegen @VVDNijmegen - 2 dec.
RT @mcwbakker: Razende reporters van @RN7Online houden zelfs @EuregioRijnWaal goed in de gaten. De Euregio kijkt hoe het stuk ten oosten v…

Neuste nachrichten

05-12/2019

Kardiologin Professor Maas einflussreichste Frau

19-11/2019

Sint Maartensklinik eröffnet modernsten Operationskomplex

05-12/2019

Vorsprung durch Robotik

 
Seit August ist im Evangelischen Krankenhaus Wesel (EVK) ein OP-Roboter im Einsatz. Damit ist das EVK Vorreiter in Deutschland und der Welt. Von der Technik profitieren Patienten – aber auch Ärzte.
(Von Anna Steinhaus)

 

WESEL | 75 Patienten hat „Robby“, so nennen die Ärzte des Evangelischen Krankenhauses (EVK) in Wesel ihren neuen Robo-Kollegen, bereits in den ersten Monaten seines Einsatzes operiert. Und weil der OP-Helfer eine echte Innovation darstellt, informierten sich jetzt auch der Weseler FDP-Bundestagsabgeordnete Bernd Reuther und die Landtagsabgeordnete Susanne Schneider über den Einsatz.

Die Bilanz des EVK fällt positiv aus: Kürzere Genesungszeiten, weniger Schmerzen und geringer Blutverlust – das sind die Vorteile gegenüber der konventionellen Operation, die „Robby“ EVK-Patienten verschafft, erklärt Chirurgie-Chefarzt Olaf Hansen. Die Eingriffe können dank Robotik „minimalinvasiv“ durchgeführt werden. Das bedeutet: Minimale Einschnitte und höchste Präzision. „Da wackelt nichts, da ruckelt nichts“, betont Hansen – anders als bei einer Menschenhand.

Die Robotik „Senhance Surgical-System“ wurde vom US-amerikanischen Unternehmen Transenterix entwickelt, die Technik kommt aus dem Militär.

Die Roboter operiert am Patienten, während der Chirurg vor dem Bildschirm den Eingriff steuert. „Die Arme arbeiten für mich“, sagt Hansen. Der Chirurg steht während der Operation nicht neben dem Patienten, sondern sitzt an der Steuerungskonsole. Und mit Blicken und Joystick steuern die Chirurgen jede einzelne Bewegung der Roboterarme, während in Echtzeit und 3D die Bilder aus dem Körperinnern auf den Bildschirm übertragen werden – 16-fach vergrößert. Dabei ist Robby so bedienfreundlich, dass sogar Widerstände für den operierenden Chirurgen spürbar werden.

Seit 2017 werden digitale OP-Assistenten eingesetzt. „In Asien findet robotische Chirurgie bereits oft statt“, ergänzt Hansen, der vor kurzem Hongkong besucht hat. In Deutschland ist das Evangelische Krankenhaus Wesel einer der Vorreiter. Und weltweit sind lediglich 20 Zentren mit dieser Technik ausgestattet. Dass medizinische Innovationen, wie der Chirurgie-Roboter, zuerst in kleineren Krankenhäusern und eben nicht in den großen Unikliniken Einzug erhalten, sei die Regel, sagt Hansen.

„Das ist wirklich innovative Technik“, betont FDP-Politiker Bernd Reuther, der unweit des Krankenhauses mit seiner Familie lebt. „Der OP-Roboter ist ein Alleinstellungsmerkmal, auf das das Krankenhaus stolz sein kann.“

Nicht nur Patienten profitieren vom OP-Roboter, auch für die Chirurgen bedeutet das verbesserte Arbeitsbedingungen. Statt ungesunden Verrenkungen und stundenlangem Stehen im OP, können die Ärzte bequem und ergonomisch im Sitzen arbeiten. Mittlerweile sei es eine „Quälerei“, wenn er ohne die neue Technik operiere, betont Hansen.

Die Patienten des EVK hätten der neuen OP-Technik von Anfang an vertraut. Bisher habe niemand die Operation mit „Robby“ abgelehnt, so Chef-Chirurg Hansen. Und: „Die Patienten bestätigen uns, dass sie weniger Schmerzen haben.“ Zusätzlich zu den subjektiven Einschätzungen führt das EVK noch eine begleitende Studie durch. Die Bilanz nach etwa einem Vierteljahr: Die Sicherheit der Operationen ist mindestens genauso hoch, wie bei den „normalen“.

„Wenn es nach mir ginge, könnten wir direkt den zweiten Operationssaal mit einem Roboter bestücken“, sagt Hansen. Wenn sich in den kommenden Jahren abzeichne, dass die Nachfrage „riesig“ werde, könne das Krankenhaus schnell reagieren, betont Geschäftsführer Rainer Rabsahl. Susanne Schneider ist Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion für Gesundheit und Pflege. Sie will das Thema Robotik mit in den Landtagsausschuss nehmen. „Es ist immer wichtig und auch spannend, einen konkreten Einblick in die Praxis zu bekommen“, betont sie.

Denn was derzeit noch als Innovation gilt, könnte in absehbarer Zeit die Medizin revolutionieren. In etwa drei bis fünf Jahren, schätzt Olaf Hansen, werde die Robotik in Deutschlands Operationssälen Standard sein.

Staunen über die Technik: Die Landtagsabgeordnete Susanne Schneider beobachtet, wie Oberärztin Vivianda Menke operiert.  
Fotos: Anna Steinhaus
 
(Quelle: rp-ePaper, 28.11.2019)

PRojekte

Jun 2018 - Sep 2019

Eine arteriovenöse Malformation (AVM) im Gehirn ist eine vaskuläre Störung, bei der es sich um abnormale Kurzschlüsse zwischen Schlagadern und Adern im Gehirn handelt.

Bei den drei Projektpartner findet sich einzigartige Expertise auf dem Gebiet der AVM. Jedoch gibt es zu diesem Zeitpunkt nur unzureichenden Austausch dieser Expertise.

Eine Zusammenarbeit im Bereich der Behandlung dieses eher selten auftretenden Krankheitsbilds verbessert die Qualität der Gesundheitsversorgung und führt zu einem Expertennetzwerk auf dem Gebiet dieser Erkrankung.

 

Ein Aufzeichnungssystem für dieses Krankheitsbild besteht in keinem der beiden Länder. Dieses Projekt bietet die Möglichkeit, ein solches System aufzubauen und anzuwenden.

Am Ende des Projekts können diese Aufzeichnungen landesweit (sowohl in den Niederlanden, als auch in Deutschland) mit Hilfe der gewonnenen Erfahrungen erweitert werden.

 

Flyer downloaden

 

May 2018 - Dec 2018

Cluster 14: Oncocog - Psycho-soma Behandlung über die Grenze

Apr 2018 - Sep 2019

Cluster 13: Krankenhäuser lernen voneinander: Plastische Chirurgie

May 2016 - Apr 2019

Cluster 7: Depression-Behandlung auf Abstand


Information / Kontakt

Wenn sie mehr erfahren wollen, nemen sie kontakt auf

Verantwortlich für den Bereich Gesundheitsversorgung und das Euregionale Forum Grenzübreschreitende Gesundheitsversorgung (GGZ) ist Thea Remers.

Falls Sie Fragen über diesen Bereich haben, können Sie mit ihr Kontakt aufnehmen:

 

Thea Remers

 

Euregio Rijn-Waal

Emmericher Straße 24

47533 Kleve

 

 

 

E-Mail Adresse: remers@euregio.org

Telefonnummer: +49 (0)2821 7930 23